Facebook dominiert bei der Nutzung sozialer Netzwerke

 2. Februar 2015    News

Facebook dominiert bei der Nutzung sozialer Netzwerke

Bild: Facelift

Fast alle Social-Media-User auch auf Facebook aktiv

Facebook wird oft und gern nachgesagt, dass es schwächelt. Mal sind es Teenager, die dem weltweit größten sozialen Netzwerk den Rücken kehren, mal soll es mit der Werbung nicht so gut klappen.

Fakt ist, dass solche Behauptungen häufig subjektiven Eindrücken folgen und nicht immer bewiesen werden können. Und nur weil eine Nutzergruppe zahlenmäßig kleiner wird oder stagniert, heißt das nicht, dass Facebook am Ende ist – denn gleichzeitig kommen immer neue User aus anderen Nutzergruppen dazu.

So gab es in der Tat eine Abwanderung jüngerer User weg von Facebook zum Beispiel hin zu Instagram (was bekanntlich ebenfalls zu Facebook gehört). Gleichzeitig wird Facebook derzeit aber von immer mehr älteren Usern entdeckt – die sogenannten „Silver Surfer“ aus der Generation „50 Plus“ sind auf Facebook immer aktiver.

User von Facebook nicht gelangweilt

Wie aber sieht es derzeit grundsätzlich unter den Menschen im deutschsprachigen Internet aus, die aktive Social-Media-User sind? Gibt es die berüchtigte „Facebook fatigue“ wirklich – sind die User also von Facebook gelangweilt und nutzen sie andere soziale Netzwerke immer intensiver?

Genau das wollten wir mit einer Umfrage herausfinden und haben dafür zwischen dem 13.1. und dem 27.1.2015 1.054 aktive deutschsprachige Nutzerinnen und Nutzer von sozialen Netzwerken diese Frage gestellt: „Auf welchen dieser sozialen Netzwerke sind Sie aktiv?“

Zur Auswahl standen Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und Pinterest. Selbstverständlich mussten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage nicht auf ein soziales Netzwerk festlegen, Mehrfachantworten waren möglich.

Nur 4 Prozent sind nicht auf Facebook aktiv

Das Ergebnis überrascht dann doch oder deckt sich besser ausgedrückt nicht mit der aktuell herrschenden medialen Annahme, dass Facebook sich auf dem absteigenden Ast befände. Fast alle deutschsprachigen Social-Media-Nutzer, die an unserer repräsentativen Studie teilgenommen haben, sind auch auf Facebook aktiv.

Dieser Anteil beläuft sich auf eindrucksvolle 96 Prozent und bei einem solchen Wert kann nicht davon gesprochen werden, dass Facebook ein Nutzungs- und/oder Verbreitungsproblem hat. Den zweiten Platz belegt Twitter mit 55 Prozent, gefolgt von YouTube mit 44 Prozent, Instagram mit 28 Prozent und Pinterest mit 27 Prozent.

Facebook führt das Feld der aktiv genutzten sozialen Netzwerke im deutschsprachigen Internet deutlich an. Erst mit großem Abstand folgt Twitter, andere Netzwerke außer YouTube, Instagram und Pinterest spielen keine Rolle.

Fazit

Facebook ist auch 2015 aus dem Marketing-Mix im Bereich Social Media nicht wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Wer Reichweite erzeugen und möglichst viele Menschen aus der eigenen Zielgruppe erreichen will, muss auf Facebook aktiv sein.

Für die dauerhafte Verbesserung der Markenbekanntheit sind neben Facebook natürlich auch Twitter, YouTube, Instagram und Pinterest sinnvoll. Überall dort im Internet, wo sich viele User aus der eigenen Zielgruppe aufhalten, müssen Unternehmen und Marken präsent sein, um mit hochwertigen und nützlichen Inhalten auf sich aufmerksam zu machen.

Für effektives Social-Media-Marketing ist neben diesen Inhalten aber auch eine sinnvoll strukturierte technische Anbindung notwendig. Wer die passenden Tools hat, um den eigenen Content bei der richtigen Zielgruppe zu präsentieren, verbessert seine Chancen enorm, auf Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und Pinterest erfolgreich zu sein.

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