Der ultimative Social Media Guide für den Fußball-Sommer 2018 (Teil 2)

 15. Mai 2018    News

Der ultimative Social Media Guide für den Fußball-Sommer 2018 (Teil 2)

Social Media zur Weltmeisterschaft: Wie Sie 4 Fehler in Chancen verwandeln

Noch 30 Tage bis zum ersten Anpfiff des größten Fußballevents der Welt. Im ersten Teil unseres “Ultimativen Social Media Guides” haben wir Ihnen bereits ein paar eindrucksvolle Zahlen aus dem Fußball-Sommer 2014 zusammengefasst und Kampagnenideen vorgeschlagen.

Heute zeigen wir auf, welche Fallstricke für Unternehmen auf dem Weg zur weltmeisterlichen Social Media Strategie lauern und welche 4 Fehler dringend zu vermeiden sind. 

Fehler Nr. 1: FIFA-Schutzrechte missachten

Die FIFA hat die alleinigen Medien-, Marketing, Lizenzierungs- und Ticketing-Rechte in Verbindung mit der Weltmeisterschaft. Das heißt, Unternehmen dürfen noch nicht einmal Tickets zum Spiel verlosen – es sei denn, sie sind offizielle Sponsoren. Alle beworbenen Aktionen, die eine wirtschaftliche Assoziation mit der Weltmeisterschaft oder  FIFA haben, riskieren Abmahnungen oder sogar Schadensersatz. Das alles hat die FIFA erneut in den FIFA Worldcup Guidelines zusammengefasst.

Es ist dringend anzuraten, unter anderem folgende geschützte Wortmarken nicht für eigene Marketing-Zwecke zu verwenden:

  • FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Russland 2018™
  • FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™
  • World Cup™
  • WM 2018™
  • Gastgeberstadt + Jahr™ (z.B. Moskau 2018™)

Ihre Chance: Kreatives Marketing

Für alle Nicht-Sponsoren bedeutet das, zulässige Werbemaßnahmen zu finden – beispielsweise mit pfiffigen Wortspielen und einem kreativen Marketing-Ansatz. Wichtig ist, allgemeine Werbeaussagen zu formulieren wie “Fußball in Russland” oder “Fußball-Sommer 2018”, “Weltmeisterliche Preise”, “Fan-Rabatte” und mehr.

Fehler Nr. 2: Internes Silodenken

Seit der letzten Weltmeisterschaft in Brasilien ist eine Menge passiert. In den meisten Unternehmen ist eines jedoch noch unverändert: Unterschiedliche Teams und Abteilungen für die diversen Marketing-Disziplinen (u.a. E-Mail, Social Media, Website) planen ihre Aktionen meist unabhängig voneinander. 

Ihre Chance: Alle für einen und einer für alle!

Beim Marketing ist es wie bei einem guten Fußballspiel: Man braucht eine gemeinsame Strategie, um auf dem Spielfeld zwischen all den Marken die Tore zu erzielen.

Generell gilt: Je agiler Sie sind, desto schneller sind Sie am Ball. All-in-One Lösungen wie Facelift Cloud bieten eine Reihe von Funktionen, um Unternehmen bei solchen medienübergreifenden Events zu unterstützen. Zum Beispiel mit einem zentraler Marketing-Kalender, in dem Events und Posts für alle sichtbar sind oder per iCal mit allen Abteilungen geteilt werden kann.

Dazu ist es ratsam, ein interdisziplinäres Projektteam zu bilden. Darin sollten Kollegen aus all Ihren Marketing-Bereichen sitzen und Aktionen gemeinsame abstimmen. Zentrale Redaktionskalender, wie in Facelift Cloud, helfen, Themen zu bündeln, vorzubereiten und zu diskutieren.

Fehler Nr 3: Blind auf Facebook und Co. vertrauen

Trotz des riesigen Potentials von Facebook und Co. ist klar, dass sich die Sozialen Netzwerke ihre Reichweite gut bezahlen lassen. Es macht sicherlich keinen Sinn, Facebook und Co. von der Marketing-Liste zu streichen. Dennoch sollte man sich überlegen, wie man darüber hinaus Aufmerksamkeit für die eigene Kampagne generieren kann.

Ihre Chance: Berücksichtigen Sie neue Möglichkeiten wie WhatsApp und Influencer Marketing

Wir wissen bereits (Link auf Teil 1), dass viele Fans während der Spiele auf dem Smartphone unterwegs sind. Evaluieren Sie, ob Maßnahmen wie Messenger oder Push-Notifications geeignete Erweiterung Ihres Marketings sind. Auch Influencer Marketing hat sich im Marketing Mix etabliert. Es ist also zu überlegen, ob und welche Influencer die Aufmerksamkeit auf Ihre Aktionen lenken können.

Fehler Nr 4: Thema verfehlt? Zielgruppe verfehlt?

Einer der größten Trugschlüsse ist wahrscheinlich immer noch, dass Frauen von Fußball keine Ahnung haben. Ganz im Gegenteil haben sich die weiblichen Fans zu einer neuen Zielgruppe entwickelt. Sie sind Fashion-affin, sportlich, interessieren sich für das Turnier und feiern den Fußballsommer mindestens genauso groß. Und gerade im Bereich Instagram und YouTube haben sich einige zu wirklich einflussreichen Influencern entwickelt.

Die Digital und Social Media Agentur Upljft kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Fußball längst kein Männerthema mehr ist: “Wir konnten bereits zur letzten Weltmeisterschaft beobachten, dass das Geschlechterverhältnis von aktiven Fans nahezu ausgeglichen ist. Der Vorsprung der Männer ist marginal. Und wenn man sich allein zwei der einflussreichsten Posts der letzten Wochen anschaut, zeigt dies sehr deutlich, dass 2018 mit Gesichtern wie Philipp Lahm und Palina Rojinsky frischer Influencer-Wind in der Fußballwelt wehen wird.” Beide werden vor Ort in Russland dabei sein um live zu berichten.

 

 

Tipp: Seien Sie realistisch

Aufgrund des immensen Werbedrucks, der zur diesen Sommer anstehen wird, sollte man realistisch bleiben. Der Aufwand und das Marketing Budget, das viele Firmen investieren werden, ist nicht zu verachten. Deswegen: Schauen Sie sich Ihre Zielgruppe an. Welche Schnittmenge gibt es zwischen Ihrem Angebot und dem Thema Fußball? Ist für Sie durch das Thema ein Mehrwert für die Marke oder den Umsatz zu erwarten? 

Und das wichtigste ist: behalten Sie den Spaß an der Sache. Denn auch das merken Ihre Follower und Fans. Ein paar kuriose Beispiele, wie Social Media Marketing im Fußball-Kontext daneben gehen kann, hat Horizont 2014 zusammengefasst.

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